Ernährung

Dieser Satz stammt von dem berühmten Arzt des griechischen Altertums, Hippokrates von Kos (460 bis 370 v. Chr.)

Ziel in der Osteopathie ist es, den Patienten in seiner Gesamtheit zu erfassen und ihn gezielt auf dem Weg in Richtung Gesundheit zu begleiten. Dazu gehört zum ganzheitlichen Konzept von OsteopathiePlus auch die Kombination von Osteopathie, Ernährung, Phytotherapie und orthomolekularer Medizin. Die Nahrung ist das alltäglichste Mittel, mit dem wir Menschen unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden selbst beeinflussen und langfristig verbessern können. Neben gesunden und hochwertigen „Lebens-Mitteln“ sind aber noch weitere Aspekte für eine ausgewogene und gesundheitsunterstützende Ernährung von Bedeutung.

Der Zeitgeist befasst sich aktuell mit einer Vielzahl an Ernährungskonzepten. Von Ayurvedischer Ernährung über LowCarb, FlexiCarb, Atkins, Blutgruppendiäten und bis hin zur traditionellen chinesischen Medizin bietet sich dem modernen Verbraucher eine große Auswahl an Ernährungsphilosophien. In jeder steckt ein bisschen Wahrheit.  Umweltschutz und Nachhaltigkeit rücken auch immer mehr in den Fokus. Jeder Mensch ist zwar genetisch individuell, dies betrifft aber höchstens 10% seiner Gesundheit. Der größte Teil betrifft  die Ernährung.

Eine Ernährungsumstellung muss nicht kompliziert sein und hat nur selten mit großem Verzicht zu tun. Bereits mit wenigen kleinen aber konsequenten Änderungen in der täglichen Ernährungsweise können erste Fortschritte erzielt werden. Bei OsteopathiePlus beraten wir Sie individuell und begleiten Sie in der praktischen Umsetzung in Ihrem Alltag. 

Von Diäten und Trendkuren distanzieren wir uns, da diese meist ein Verfallsdatum haben und meist nicht nachhaltig sind. 

Wussten Sie übrigens: 

Eine Studie aus dem Jahr 2008, durchgeführt von der britischen Gesundheitsorganisation Benenden Healthcare Society, ergab, dass Frauen durchschnittlich 17 Jahre ihres Lebens mit Diäten verbringen. Dies basiert auf der Annahme, dass Frauen im Durchschnitt fünf Diäten pro Jahr durchführen und jede Diät etwa zwei bis drei Wochen dauert. Andere Untersuchungen und Umfragen haben ähnliche Ergebnisse gezeigt.

Eine pflanzenbetonte Ernährung, auch bekannt als pflanzenbasierte Ernährung, konzentriert sich auf den Verzehr von Lebensmitteln, die hauptsächlich oder ausschließlich aus Pflanzen stammen. Dazu gehören Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und Vollkornprodukte. Diese Ernährungsweise bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile und trägt gleichzeitig zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz bei.

Ein wesentlicher Vorteil einer pflanzenbetonten Ernährung ist die Förderung der Herzgesundheit. Pflanzliche Lebensmittel enthalten wenig gesättigte Fette und sind reich an Ballaststoffen, Antioxidantien und ungesättigten Fettsäuren, die das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern können. Studien haben gezeigt, dass eine Ernährung, die reich an Obst, Gemüse und Vollkornprodukten ist, den Blutdruck senken und den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen kann.

Darüber hinaus kann eine pflanzenbetonte Ernährung das Risiko für bestimmte Krebsarten reduzieren. Pflanzliche Lebensmittel sind reich an Phytochemikalien und Antioxidantien, die schädliche freie Radikale neutralisieren und das Zellwachstum regulieren können. Insbesondere der Verzehr von Kreuzblütlern wie Brokkoli, Blumenkohl und Kohl ist mit einem geringeren Risiko für Darm- und Prostatakrebs verbunden.

Ein weiterer Vorteil ist die Unterstützung eines gesunden Körpergewichts. Pflanzliche Lebensmittel haben in der Regel eine geringere Energiedichte, was bedeutet, dass sie weniger Kalorien pro Gramm enthalten. Sie sind auch reich an Ballaststoffen, die das Sättigungsgefühl fördern und somit helfen können, übermäßiges Essen zu vermeiden. Dies kann zur Prävention und Behandlung von Übergewicht und Fettleibigkeit beitragen.

Neben den gesundheitlichen Vorteilen trägt eine pflanzenbetonte Ernährung auch zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz bei. Die Produktion pflanzlicher Lebensmittel erfordert in der Regel weniger Wasser und Land und erzeugt weniger Treibhausgase im Vergleich zur Tierhaltung. Durch den Verzehr von mehr pflanzlichen und weniger tierischen Lebensmitteln können Einzelpersonen ihren ökologischen Fußabdruck verringern und zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine pflanzenbetonte Ernährung nicht nur zahlreiche gesundheitliche Vorteile bietet, sondern auch einen positiven Einfluss auf die Umwelt hat. Sie fördert die Herzgesundheit, reduziert das Krebsrisiko, unterstützt ein gesundes Körpergewicht und trägt zur Nachhaltigkeit bei. Daher kann die Integration mehr pflanzlicher Lebensmittel in die tägliche Ernährung eine lohnende und bewusste Entscheidung für die Gesundheit und den Planeten sein.

Dies ist im übrigen auch die Ernährungsform, die zur Lebenszeit Andrew Taylor Stills (amerikanischer Bürgerkrieg) vorherrschend war. Als er das Gesetz der Arterie aufgestellt hat, hat er sicherlich nicht mit hoch raffiniert verarbeiteten Nahrungsmitteln, Fast Food Ketten, Discounter Märkten und Massentierhaltung gerechnet!

Eating You Alive auf Amazon Prime

What the health auf Netflix

Hack your health auf netflix

Du bist was du ist auf netflix

„Jede Krankheit, die ausschließlich durch die Ernährung behandelt werden kann, sollte mit keinen anderen Mitteln behandelt werden.“

Maimonides, Arzt im 12. Jahrhundert